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Ungewöhnliches für gewöhnliche p‐Block‐Elemente

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Aus der homogenen Katalyse kennen wir, wie Liganden die Eigenschaften eines d-Block-Metalls beeinflussen. Lutz Greb untersucht, wie Liganden auf p-Block-Elemente wirken.

Die Elemente der Hauptgruppen 13 bis 18 sind als Katalysatoren wenig etabliert. Dies liegt weitestgehend an ihrer geringen Reaktivität, wenn sie in den üblichen Oxidationszuständen vorliegen. Die Notwendigkeit, die in der Erdkruste besonders häufigen p-Block-Elemente wie Silicium oder Aluminium reaktiver zu machen, ist daher schon lange erkannt. Die dafür üblichen Ansätze basieren auf ungewöhnlichen Valenz- oder Oxidationszuständen.1) Die Ergebnisse sind vielversprechend.2) Allerdings bergen Ansätze mit niedervalenten Verbindungen auch Herausforderungen. Gewöhnlich starten Reaktionen an solchen Zentren fernab der thermodynamischen Senken, wie sie für AlIII oder SiIV charakteristisch sind. Niedervalente p-Block-Elemente in katalytische Zyklen zu implementieren und besonders die reduktive Eliminierung sind schwierig.

Unsere Gruppe beschäftigt sich mit p-Block-Elementen in ihren gewöhnlichen Oxidationszuständen, aber mit ungewöhnlich starken Ligandeneffekten

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