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Temperatur‐ statt pH‐Sensoren

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2019, S. 36-37, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Thermosensoren kontrollieren die Temperatur, die meist wichtigste Messgröße in der Prozessanalytik. Um den Kalibrieraufwand dafür zu senken, gibt es jetzt immer häufiger selbstkalibrierende Systeme, und zwar sowohl bei Titrationen als auch bei Inline-Messungen.

Unabhängig davon, ob es sich um chemische Reaktionen oder um die Mischung mehrerer Komponenten handelt – bei fast jedem dieser Vorgänge ändert sich die Temperatur. Darum wird sie an vielen Punkten eines chemischen Prozesses gemessen, und in manche flüssigkeits- oder gasführende Rohrleitung ragt ein stabförmiger Einsatz mit einem Temperatursensor. Die häufigste Ausführung besteht aus einem Widerstandssensor in Dünnschichttechnik, meist mit Pt-100-Sensoren: eine dünne Platinleiterbahn auf einem Keramikplättchen mit einem Widerstand von hundert Ohm bei null Grad Celsius.

Eine Auswerteelektronik (Temperaturtransmitter) wandelt den primär gemessenen elektrischen Widerstand in ein standardisiertes Ausgangssignal um. Ein Display am Gerät zeigt das Signal an oder es geht weiter, etwa an einen zentralen Leitstand oder an eine Cloud.

Damit lässt sich die Temperatur lückenlos überwachen, was für einen funktioniere

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