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Synthetische Chemie am unteren Rand des Periodensystems

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Den meisten Menschen sind die Actinoide lediglich als Elemente in Kernkraftwerken bekannt. Doch seit einigen Jahren werden Koordinationsverbindungen der verschiedenen Actinoide auch in Laboren hergestellt und untersucht.

Seit Enrico Fermis und Emilio Segrès Versuchen in den 1930er Jahren, neue Elemente ausgehend von Uran herzustellen – was aber erst Jahre später Edwin McMillan und Philip Abelson an der University of California in Berkeley gelang –, wurde die Reihe der Transuran-Elemente bis zum Lawrencium komplettiert und auf die Transactinoide bis Element 118 (Oganesson) ausgeweitet.

Die ersten Versuche, Transurane herzustellen, produzierten nur einzelne Atome. Durch die Weiterentwicklung der Kernreaktortechnik seit den 1950er Jahren lassen sich inzwischen Mengen im Nanogramm- bis Grammbereich der Elemente Neptunium, Plutonium, Americium, Curium, Berkelium, Californium und Einsteinium herstellen.

Anwendungen

Der größte Anwendungsbereich der Actinoide liegt in der Kernkraft. Die damit verbundene Wiederaufbereitung der benutzten Brennelemente führte zu einem verstärkten Interesse an der Chemie der Actinoide und insbesondere der Transurane, um bessere Tr

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