Artikel
Substanzen von gestern für die Wissenschaft von morgen
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Was geschieht mit den Substanzen, die wir täglich über Jahre und Jahrzehnte hinweg in unseren Forschungslaboren herstellen – Substanzen, in denen nicht nur Planungs-, Synthese- und Messzeit stecken, sondern auch öffentliche Fördermittel? Bestenfalls werden sie interpretiert und finden ihren Weg in eine Publikation oder ein Patent. Danach scheinen sie sich jedoch in Luft aufzulösen. Meist ist das natürlich nicht wirklich so, denn viele Forschende bewahren ihre Substanzen auf, damit sie sie für mögliche Nachfragen oder Folgeprojekte zur Hand haben.
Nach Abschluss der Promotion oder des Forschungsprojekts wandern die Substanzen häufig in eine Box, die bis zum Ende der wissenschaftlichen Karriere des Gruppenleiters in einem Schrank verschwindet.
Zum schnellen Wiederfinden müsste jede Rückstellprobe systematisch beschriftet und in einer Datenbank erfasst werden – doch das ist selte
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