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Silicium bald auch in der Batterie

Nachrichten aus der Chemie, November 2017, S. 1089-1091, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Metallluftbatterien gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Bisher kommt kommerziell aber nur die Zinkluftbatterie zum Einsatz, und zwar in Hörgeräten. Dafür sind Metallluftbatterien ideal, da sie über lange Zeit geringe konstante Ströme liefern. Derzeit suchen Wissenschaftler nach Elektrolyten, um ein wiederaufladbares Siliciumluftbatteriesystem herzustellen.

Metallluftbatterien werden entwickelt, um die Speicherdichte von Batterien zu erhöhen. In diesem Zusammenhang untersuchen Wissenschaftler auch metallisiertes, also hochgradig mit Bor, Antimon oder Arsen dotiertes Silicium. Bei diesen Batterien werden derzeit primäre Systeme untersucht, also nicht wiederaufladbare Batterien, und Batteriesysteme mit solchen Elektrolyten, die auf ionischen Flüssigkeiten basieren. Diese sind zumindest theoretisch zur Aufladung geeignet.

Konversionselektroden

Um die Leistungsdichte moderner Akkumulatoren oder Batterien zu erhöhen, eignen sich Konversionselektroden. Das sind Elektroden, an denen das Entladeprodukt nicht wie in herkömmlichen Elektroden eingelagert, sondern in eine neue Verbindung umgesetzt wird. Ein Beispiel für eine derartige Elektrode ist die Luftelektrode

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