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Sequenzieren für den Artenschutz
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Manche sprechen bereits von einem sechsten Massensterben, der ersten solchen Katastrophe seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren: Gründe sind der Verlust von Lebensraum, Jagd, eingeschleppte Arten und Klimawandel. Weil Tierpopulationen schrumpfen, verarmen die Genpools mancher Arten durch Inzest so stark, dass dies ihr Überleben zusätzlich gefährdet. Das Problem lässt sich dabei keinem einzelnen Gen zuordnen, sondern es reichern sich in kleinen Gruppen schädliche Mutationen an, die die ganze Art in eine Spirale treiben. Dadurch können Arten selbst dann aussterben, wenn der Lebensraum der Tiere scheinbar sicher ist. Sorgen machen sich Artenschützer zum Beispiel um Geparden und Nashörner.
Andererseits zeigte sich bei einer Genstudie des am stärksten bedrohten Säugetiers, des kalifornischen Schweinswals (Phocoena sinus), dass die auf weniger als 20 Tiere geschrumpfte Population im Prinzip überlebensfähig ist
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