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Seltene Erden aus Leuchtstoffrückständen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Obwohl die Seltenen Erden gar nicht so selten sind, dominiert nahezu ausschließlich China das globale Angebot. Zu spüren bekamen das die Industrienationen, als China im Jahr 2010 verkündete, seine Ausfuhr auf 35 000 Tonnen zu beschränken. Obwohl diese Menge zu keinem Zeitpunkt tatsächlich abgerufen wurde, reagierten die Märkte nervös: Die Preise stiegen und erreichten im Jahr 2011 ihren Höhepunkt. Ein Kilogramm Europium(III)oxid beispielsweise kostete im Jahr 2010 noch 430 Euro im Jahr 2011 dann 2030 Euro.1

Gegenwärtig herrscht eine neue Dynamik in der Preisbildung, getrieben durch das Urteil der Welthandelsorganisation, das Exportquoten zum 1. Mai 2015 aufhob. Das machte die Märkte im Hinblick auf die zukünftige Preisentwicklung unsicher. Diese Entwicklung ist das Ergebnis spekulationsgetriebener Prozesse. Sie dominieren viel zu sehr die volkswirtschaftlich existenziellen Fragen nach der Sicherung der Rohstoffbasis.

Recyceln statt importieren

Trotz der vorhersagbaren Engpässe gibt es außerhalb Chinas nur verschwindend geringe Recyclingkapazitäten für Seltenerdmetalle. Weniger als ein Prozent von ihnen werden wiedergewonnen; das zementiert un

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