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Selektive C-H-Funktionalisierung für Kunststoff

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Alexanian, Leibfarth und Coautor:innen berichten über ein neues Reagenz für C-H-Transformationen: Ein O-Alkenylhydroxamat entkoppelt die Entstehung des Radikals über Wasserstoffatomtransfer (HAT) der C-H-Bindung vom Kettentransferschritt, der das Kohlenstoffradikalzentrum funktionalisiert. Das Reagenz löst die Reaktion bei 70 °C aus oder bei Bestrahlen mit sichtbarem Licht, wobei das Substrat als limitierendes Reagenz dient. Das Hydroxamat ermöglicht mit hoher Ortsselektivität für sekundäre C-Atome Halogenierungen, Azidierungen, Cyanierungen und spezifische Thiolierungen. Dies bestätigen Umsetzungen etwa mit linearen und cyclischen Alkanen sowie mit Polyolefinen wie Polyethylen und -propylen. Dabei entstehen keine tertiären Radikale, die zu Kettenspaltungen führen würden. Die Autor:innen synthetisierten das Äquivalent eines hochwertigen kommerziellen Polyolefin-Ionomers durch Reaktion von PE-Abfall direkt in einem Extruder – diese Methode könnte also wertvoll für eine nachhaltigere Kunststoffwirtschaft sein. GD, UJ

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