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Chinas Exportkontrolle

Risiko für Halbleiterindustrie

Nachrichten aus der Chemie, September 2023, Seite 48, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Chinas Zollbehörde kontrolliert seit August, wohin das Land Gallium, Germanium und deren Verbindungen exportiert und wie viel davon.

Von Gallium als Nebenprodukt der Aluminiumproduktion ist China der weltgrößte Hersteller. Ga geht vor allem in die Chipindustrie. China will die Exporte zwar nicht einstellen, aber kontrollieren, an wen geliefert wird, meint Maren Liedtke, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deutschen Rohstoffagentur in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

Im Jahr 2022 wurden weltweit etwa 550 Tonnen Rohgallium und 225 Tonnen Germanium produziert, 90 beziehungsweise 80 Prozent davon in China. Hochreines Gallium produzieren außer China noch Kanada, Japan, die Slowakei und die USA, teilweise durch Recycling. Bei Germanium sind nach China Kanada, Russland und die USA weitere Hersteller.

Deutschland importierte in den Jahren 2020 bis 2022 jährlich zwischen 40 und 60 Tonnen Gallium in Rohform. 50 bis 60 Prozent davon stammten aus China, der Rest hauptsächlich aus der Slowakei. Dort werden Galliumschrotte rezykliert. Die deutschen Germaniumimporte lagen 2020 bis 2022 bei vier bis zehn Tonnen pro Jahr vor allem aus China. Kleinere Mengen

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