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Riechen Krebszellen anders?

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2011, S. 52-54, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Es gibt Krankheiten, die man eindeutig am Geruch des Patienten erkennen kann:1 Der Atem eines schwer Zuckerkranken beispielsweise riecht nach Äpfeln, während ein deutlicher Körpergeruch nach Ammoniak auf eine Erkrankung der Leber hinweist. Ärzte mit einer sehr feinen Nase berichten auch davon, dass Krebs oft von fauligen Gerüchen begleitet wird. Für eine Diagnose oder gar eine Früherkennung von Krebs sind diese Gerüche aber zu schwach oder nicht charakteristisch genug — zumindest nicht für den Menschen. Hunde dagegen mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn lassen sich darauf trainieren, gesunde Menschen von Krebspatienten an ihrer Atemluft zu unterscheiden.2 Ihre Trefferquote bei Lungenkrebs erreicht 99 Prozent, und das sowohl bei richtig positiven wie bei richtig negativen Fällen. Bei Brustkrebs sind es bei richtig negativen 98 Prozent, bei richtig positiven immerhin noch 88 Prozent; dies entspricht fast der Trefferquote bei der Mammographie.

Flüchtige Substanzen als Krebsmarker

Krebszellen produzieren flüchtige Substanzen, die in der Atemluft nachweisbar sind. Das ist möglich, da ständig Stoffwechselmoleküle ins Blut gelangen und so in di

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