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Redox‐Recycling im Kaffeesatz

Nachrichten aus der Chemie, September 2022, Seite 114, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Menschheit trinkt Unmengen Kaffee und verbraucht dabei pro Jahr rund zehn Millionen Tonnen Kaffeebohnen. Nachdem die interessanten, aber dünn gesäten Komponenten wie Koffein und Geschmacksstoffe extrahiert sind, bleibt beinahe ebenso viel Kaffeesatz zurück. Was soll man damit anfangen? Die Nutzung für Zukunftsprognosen ist etwas aus der Mode gekommen, obwohl der Trend zur alternativen Wahrheitsfindung sie jederzeit wiederentdecken kann.

Man kann seine Pflanzen damit düngen, was ich an meinem Zitronenbäumchen praktiziere. Das hat es mir bisher nicht übelgenommen – da Zitruspflanzen auch Koffein produzieren,1) hoffe ich, dass die Pflanze im Kaffeesatz noch Bausteine für diese Synthese findet.

Doch der Großteil der Millionen Tonnen an Kaffeesatz fällt bei den kommerziellen Kaffeekochern und bei der Herstellung löslichen Kaffees an. Um diese Produzenten davon zu überzeugen, den Kaffeesatz nicht in den Müll zu werfen, müsste man eine kommerziell lohnende Verwendung finden und ihnen das Material abkaufen.

Einen kleinen Schritt in diese Richtung unternahmen jetzt Forscher:innen in Tokio: Sie kochten ganze zehn Milliliter Kaffee und stellten aus dem filt

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