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Reaktionen auf die Krise

Nachrichten aus der Chemie, Februar 2023, S. 26-27, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 6 Prozent weniger produziert. Einen ähnlich starken Einbruch gab es zuletzt 2009 als Folge der Weltwirtschaftskrise. Dennoch hat die Branche 266,5 Mrd. Euro und damit 17,5 Prozent mehr umgesetzt. Das Plus war preisgetrieben, die Verkaufsmengen gingen zurück. Etwa 80 Prozent der Unternehmen, die an einer Umfrage des Verbands der Chemischen Industrie teilnahmen, meldeten sinkende Gewinne. Um Verluste zu vermeiden und Energie zu sparen, haben viele der antwortenden Unternehmen ihre Produktion gedrosselt, verlagert oder planen dies (Grafik). Etwa der Hälfte von ihnen fehlten Rohstoffe wie Pigmente, Carbon- und Glasfasern, Salzsäure, Natronlauge, technisches CO2, organische Silikonverbindungen oder Eisenchlorid. MBhttps://media.graphassets.com/ouhPlSD9QvSCQKBZVye9

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