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Protein‐Protein‐Interaktionen webbasiert analysieren

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2011, S. 44-45, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Protein-Protein-Wechselwirkungen haben eine Schlüsselrolle bei der zellulären Signalübertragung. Hierbei tragen einige wenige Aminosäuren, die Hotspots, besonders zu den Wechselwirkungen bei. Durch Mutation von Hotspots können Protein-Protein-Wechselwirkungen beeinflusst werden. Dies erlaubt die Funktion regulatorischer Einheiten in Signalübertragungswegen zu untersuchen.

Weiterhin können Protein-Protein-Wechselwirkungen durch Liganden moduliert werden, die an Hotspot-Regionen binden. Dies ist ein Ansatz, um neue therapeutische Prinzipien zu entwickeln.

Hotspots und der Alaninscan

Hotspots lassen sich durch einen Alaninscan erkennen. Dazu werden Alaninmutationen in den Proteinkontaktflächen eingeführt. Die Differenz in der freien Bindungsenergie (ÄÄG) bei der Komplexbildung zwischen nativen und mutierten Proteinstrukturen gibt Aufschluss über die energetischen Beiträge der einzelnen Aminosäurereste. Das sequenzielle Durchmustern einer Kontaktregion liefert so eine Übersicht über die für die Komplexbildung günstigen und ungünstigen Wechselwirkungen.

Der In-silico-Alaninscan überträgt den experimentellen Ansatz in eine computergestützte Variante (

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