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Pro: E‐Fuels

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nachhaltige Energieversorgungssysteme ohne chemische Speicher sind illusionär. Synthetische Kraftstoffe wirken als solche Speicher für grüne Energie.

Fossile flüssige Kraftstoffe haben mit 40 Megajoule pro Kilogramm die höchste Speicherdichte aller Energieträger. Ein Nachteil neben ihrer fossilen Herkunft sind die Emissionen bei ihrer Verbrennung. Verwenden wir das Molekül C10H22 als Prototypen, erhalten wir bei seiner Verbrennung etwa 10,232 Kilojoule pro Mol, 61 Prozent durch die Oxidation des Wasserstoffs und 39 Prozent durch die des Kohlenstoffs. Synthetische Kraftstoffe der gleichen chemischen Zusammensetzung würden als defossilierte Kraftstoffe somit 61 Prozent ihrer Energie aus grünem Wasserstoff gewinnen und mit 20 Prozent ihrer Energie bilanziell zur Treibhausgasemission beitragen, wenn der Ursprung eine fossile Quelle wäre. Derartige Kraftstoffe würden ohne Änderungen an der Mobilitätsflotte (PKW, LKW, Schiffe, Flugzeuge) 50 Prozent der CO2-Emission einsparen. Würde man das CO2 biogen gewinnen oder aus der Luft abtrennen, wäre der Weiterbetrieb der heutigen Mobilität klimaneutral.

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