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Polykristalline Oberflächen als Strukturbibliothek

Nachrichten aus der Chemie, September 2018, S. 851-856, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Um heterogene Katalyse zu verstehen, sind Oberflächenstrukturbibliotheken oft besser geeignet als Einkristalle: Kombiniert mit ortsaufgelösten kinetischen Experimenten lassen sich damit die Eigenschaften verschiedener kristallographischer Orientierungen unter identischen Reaktionsbedingungen gleichzeitig bestimmen. Die Oberflächen polykristalliner Edelmetallfolien und gekrümmter Kristalle geben Einblicke in katalytische Zündung, Reaktionsfrontfortpflanzung und oszillierende Oberflächenreaktionen.

Strukturbibliotheken

Um die Eigenschaften kristallographisch verschiedener Oberflächen zu untersuchen, wurden bisher vor allem Einkristalle verwendet, was zeitaufwendig ist. Besser eignet sich eine Oberflächenstrukturbibliothek (Abbildung 1d). Um eine solche Bibliothek zu erstellen, wird eine Probe angefertigt, auf der Regionen mit unterschiedlicher kristallographischer Orientierung nebeneinander liegen. Diese zusammenhängenden Einkristalle müssen ausreichend voneinander entkoppelt sein, damit sich ihr jeweiliges katalytisches Verhalten ermitteln lässt.

https://media.graphcms.com/5GdfGCs8SoGaw34mbS6N
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