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Oxidationsprozesse in der Atmosphäre

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Der Abbau von Spurengasen in der Atmosphäre und Verbrennungsreaktionen verlaufen nach einem ähnlichen Prinzip. Dies zeigen Untersuchungen mit hochempfindlichen Methoden, die Vorgänge in der Natur im Labor nachbilden und mit denen sich Reaktionsketten massenspektrometrisch verfolgen lassen.

Nicht-Methan-Kohlenwasserstoffe gelangen jährlich in der Größenordnung von einer Milliarde Tonnen weltweit in die Erdatmosphäre. Sie stammen aus biogenen Quellen oder sind von Menschen verursacht. Hauptemittenten sind dabei Waldgebiete, die pro Jahr 600·106 t Kohlenstoff an Isopren (C5H8) und etwa 95·106 t Kohlenstoff an Monoterpenen (C10H16) freisetzen.1)

Die photochemische Selbstreinigung der Atmosphäre, hauptsächlich durch das OH-Radikal und Ozon,2) begrenzt die Konzentration dieser Spurengase in der Luft auf einen Milliardstel Volumenanteil (ppbV) oder weniger. Die umgesetzte Stoffmenge an Isopren und Terpenen übersteigt die der weltweiten industriellen Produktion wichtiger organischer Zwischenprodukte wie die des Ethylenoxids aus der Direktoxidation des Ethylens um ein Vielfaches.

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