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Österreichs Comeback

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2011, Seite 537, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nach einem steilen Aufschwung in der ersten Jahreshälfte flachte sich die Konjunkturkurve zwar etwas ab, das Jahr 2010 weist aber ein Produktionswertplus von 16 % auf, der höchste Anstieg seit zehn Jahren.

Licht und Schatten

Jene Sparten, die in der Krise am meisten litten, profitierten auch am meisten vom Aufschwung. Zweistellige Wachstumsraten sind dabei vorherrschend. Spitzenreiter sind die Agrochemikalien mit 66 % Plus, gefolgt von Kunststoffrohstoffen mit 33 %, anorganischen und organischen Chemikalien mit 24 % bzw. 22 %. Weiter weisen Industriegase, Anstrichmittel, Chemiefasern und technische Kunststoffwaren zweistellige Zuwachsraten auf.

Ebenfalls im Plus, aber nicht im selben Ausmaß, entwickelten sich pharmazeutische Spezialitäten, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Kunststoffhalbzeuge und -verpackungen. Baubedarf aus Kunststoffen stagnierte. Hier war die Nachfrage aus der Renovierung im Hochbau zwar zufriedenstellend, Tiefbauprojekte litten aber an den Finanzproblemen der Kommunen.

Insgesamt beläuft sich der Produktionswert der österreichischen Chemie 2010 auf 14,2 Mrd. Euro und erreicht damit das Vorjahres-Niveau.

Die gestiegene N

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