Gesellschaft Deutscher Chemiker

Meinungsbeitrag

Neue Wege bilden

Nachrichten aus der Chemie, Februar 2026, Seite 3, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

So schaut’s aus, das Senior:innenbild der Berufstätigen: Die große Freiheit beginnt. Endlich Zeit, sich ganz um die Familie zu kümmern. Die Werbung spricht von Silverlinern, empfiehlt besondere Medikamente und Funktionskleidung. Die Eltern, die früheren Kolleg:innen werden beobachtet, ob sie sich „noch richtig“ verhalten.

Das sind die Fakten: Statistisch beginnt das Alter mit etwa 50 Jahren, die Gerontologie definiert es ab 60, die Weltgesundheitsorganisation ab 65 Jahren. Im beruflichen Kontext ist der „Senior Manager“ ein erstrebenswerter Karriereschritt, doch warum sagen dann so viele: „Ich bin noch kein Senior, habe Postdocs, einen ERC-Grant, publiziere noch und bin im Gremium X.“? Aber irgendwann, für viele schon so um die 60, wird man „verabschiedet“. Das braucht Mut, denn die Erwartungen der Gesellschaft und die eigenen sind: Der Ruhestand, manche sprechen vom Unruhestand, ist zu genießen, genießen, genießen. Vielleicht noch ein kleines Ehrenamt, Präsident im Sportverein, Schatzmeister, etwas, das Rhythmus in den Alltag bringt, wie auch der vom Arzt empfohlene Bes

Leitartikel

Überprüfung Ihres Anmeldestatus ...

Wenn Sie ein registrierter Benutzer sind, zeigen wir in Kürze den vollständigen Artikel.