Konstituierende Sitzung am 18. Juni
Neue GDCh-Kommission "Ethik in der Chemie"
Die neue GDCh-Kommission „Ethik in der Chemie“ traf sich am 18. Juni zur konstituierenden Sitzung in Frankfurt. Wir gratulieren den beiden frisch gewählten Vorsitzenden Jennifer Strunk (TU München, GDCh-Vorstandsmitglied, 2.v.l.) und Klaus Merz (Univ. Bochum, 4.v.l.).
Mit der neuen Kommission wird ein wichtiges Signal gesetzt: Wer neue Moleküle entwickelt, Prozesse optimiert oder Materialien in den Kreislauf bringt, trägt auch Verantwortung für Folgen, Anwendungen und gesellschaftliche Auswirkungen. Jede/r Wissenschaftler/in sollte sich mit den ethischen Dimensionen der eigenen Arbeit auseinandersetzen.
Die neue Kommission versteht sich ausdrücklich nicht als Kontrollinstanz, sondern als Plattform für Austausch, Orientierung und Diskussion. Zu ihren Themen werden gehören:
• gesellschaftliche Auswirkungen chemischer Forschung
• Verantwortung entlang des gesamten Lebenszyklus von Stoffen und Produkten
• Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen
• wissenschaftliche Standards und Publikationsethik
• der Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Forschung und Lehre
Zu den ersten Projekten der Kommission sollen unter anderem eine Plattform für ethische Reflexion in der Chemie, Lehr- und Lernmaterialien sowie Workshops und Weiterbildungsangebote und eine digitale Ringvorlesung „Rethinking Chemistry: Ethik und Nachhaltigkeit“ gehören.
Wir danken den Kommissionsmitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und wünschen viel Erfolg bei den geplanten Projekten.
Überprüfung Ihres Anmeldestatus ...
Wenn Sie ein registrierter Benutzer sind, zeigen wir in Kürze den vollständigen Artikel.