Gesellschaft Deutscher Chemiker
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Nein, wir haben uns nicht verzählt

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2016, Seite 573, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Im Jahr 1867 gründete sich in Berlin die Deutsche Chemische Gesellschaft, die ältere der beiden Vorgängerorganisationen der GDCh. GDCh-Präsidentin Thisbe K. Lindhorst blickt zurück und voraus.

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Chemie!

2017 feiert die GDCh 150. Geburtstag. Haben wir richtig gezählt? Ja und nein. Nach Ende des 2. Weltkriegs ging es los mit der GDCh. „Sehr geehrter Herr Kollege!“ schrieb man damals, im November 1946 in Göttingen über einen Text, der die Gründung einer „Gesellschaft Deutscher Chemiker in der britischen Zone e.V.“ ankündigte. Denn nach dem 2. Weltkrieg lagen auch die „Deutsche Chemische Gesellschaft“ (DChG) und der „Verein Deutscher Chemiker“ (VDCh) am Boden. Durch Zusammenschluss verschiedener Teilgründungen kam es 1949 in München zu einem Neuanfang und zur Gründung der GDCh, deren erster Präsident der spätere Nobelpreisträger Karl Ziegler war. In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1953 die „Chemische Gesellschaft in der DDR“, kurz CG gegründet, zu deren erstem Vorsitzenden Erich Thilo gewählt wurde.

Weder die DChG noch der VDCh wurden nach dem Krieg offiziell aufgelöst, aber ihre Geschäfte gingen nach und nach ganz an die

GDCh

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