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Natürlich‐nachhaltiges Nano

Nachrichten aus der Chemie, Juni 2024, S. 24-27, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz müssen sich Chemieleistungskurse mit Nanomaterialien befassen. Dazu eignen sich Nanopartikel, die sich mit natürlichen Substanzen aus Blüten oder Gewürzen herstellen lassen und Nanomaterialien so erfahr- und fassbar machen.

Griffige Unterrichtskonzepte weisen möglichst einen aktuellen Bezug auf. Das trifft etwa auf die Antigen-Schnelltests auf Sars-Cov2 zu, die mit ihren rotvioletten Goldnanopartikeln seit der Corona-Pandemie zum Alltag gehören.

Anfang der 2000er Jahre fanden sich in Literatur aus Indien gehäuft Beiträge, wie sich Metallnanopartikel mit pflanzlichen Reduktionsmitteln herstellen lassen. Grund dafür war eine Ausschreibung der indischen Regierung zur Forschungsförderung: Diese Partikel – vor allem Goldnanopartikel – sind für Pharmazeutika wichtig und Indien ist einer der Hauptproduzenten. So eignet sich – jeweils in Nanopartikelform – etwa Palladium für die Biokatalyse, Kupfer wirkt antimikrobiell, Eisen wirkt gegen Krebs und eignet sich zum Molecular Imaging, Zinkoxid dient für Kosmetik und Überzüge, Silber wirkt gegen Krebs, antimikrobiell und antiviral; auch Platin wirkt gegen Krebs, ebenso Selen, das zusätzlich

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