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Nanoantennen für Pflanzen
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Pflanzenmit Nanopartikeln anzureichern verändert deren Eigenschaften, ohne die DNA zu modifizieren. Mit elektrisch leitfähigen Partikeln lässt sich etwa die Photosyntheseaktivität steigern.
Forschende der Universität Bozen ließen Arabidopsis-thaliana-Pflanzen über die Wurzeln Poly(3-hexylthiophen)-Nanopartikel (rot im Bild) aus einem Hydrogel aufnehmen. In den Blättern wirken diese Partikel wie Antennen für Licht: Sie absorbieren Grün – zusätzlich zu Rot und Blau, absorbiert von Chlorophyll – und kurbeln so die Photosynthese an. Dadurch nehmen die mit Nanopartikeln modifizierten Pflanzen etwa 11 Prozent mehr CO2 auf als unmodifizierte, haben bis zu 45 Prozent längere Wurzeln und produzieren 17 Prozent mehr Biomasse. Sie könnten etwa als erneuerbare Energiequelle dienen oder dazu, mehr CO2 aus der Atmosphäre abzuscheiden. KK
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