Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Nachruf: Werner Vogel (1925‐2018)

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2018, Seite 1008, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

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Werner Vogel, am 21. Juli 1925 in Sparnberg im Frankenwald geboren und aufgewachsen, besuchte von 1932 bis zum Notabitur 1943 die Schule. Als 19-Jähriger verlor er durch eine Kriegsverletzung sein linkes Bein. Im Herbst 1945 begann er, an der gerade eröffneten Universität Jena Chemie zu studieren. Da er seinen Studienwunsch Industriechemie wegen eines Kontrollratsbeschlusses nicht verwirklichen konnte, ließ er sich für Agrikulturchemie immatrikulieren. Fleiß, Ehrgeiz und die Liebe zur Chemie bewirkten, dass er trotz der Bedingungen dieser Zeit und seines Handicaps das Studium im Jahr 1950 mit dem Diplom abschloss. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigte er sich unter Ernst Kordes mit Struktur und Eigenschaften von Phosphatgläsern, worüber er schon im Jahr 1952 erfolgreich promovierte.

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Ab 1953 arbeitete Vogel im VEB Jenaer Glaswerk Schott & Gen. Mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit begann Vogel nun sofort, ein modernes Labor für Rohstoff- und Glasanalytik aufzubauen. Schnell verbesserte er über höhere Reinheit der Rohstoffe und deren Einsatz im Schmelzbetrieb die optische und technisch

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