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Nachruf: George A. Olah

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2017, Seite 582, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Stabile Carbokationen in superaciden Medien“ sind untrennbar verbunden mit deren Entdecker George Olah, der dafür im Jahr 1994 den Nobelpreis für Chemie erhielt.

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Als Olah im Jahr 1963 berichtete, dass tert-Butylkationen und verwandte Spezies in einer Lösung von Fluorsulfonsäure/Antimonpentafluorid persistent und spektroskopisch beobachtbar sind, war dies eine Sensation. Nun war es möglich, zuvor nur auf indirektem Weg gewonnene Informationen über die Zwischenstufen von SN1-Reaktionen und elektrophilen aromatischen Substitutionen direkt zu überprüfen und letzte Zweifel an deren Existenz auszuräumen.

George A. Olah wurde 1927 als zweiter Sohn eines Rechtsanwalts in Budapest geboren. In dem von ihm besuchten humanistischen Gymnasium waren acht Jahre Latein und Deutsch Pflichtfächer, sodass er von Jugend an fließend Deutsch sprach. Obwohl er sich vor allem für Literatur und Geschichte interessierte, entschied er sich aus praktischen Überlegungen heraus im Jahr 1945 für ein Chemiestudium an der Technischen Universität Budapest. In nur vier Jahren absolvierte er Studium einschließlic

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