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Nachruf: Edwin Weber (1946 – 2020)

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Am 12. Februar 2020 starb Edwin Weber, Professor für organische Chemie an der TU Bergakademie Freiberg.

Weber wurde am 2. August 1946 in Mönchröden bei Coburg geboren und begann im Jahr 1966, an der Universität Würzburg Chemie zu studieren. Er schloss das Studium im Jahr 1973 ab mit seiner Diplomarbeit zu vierfach überbrücktem Biphenyl unter Anleitung von Fritz Vögtle. Auch in seiner Promotion von 1974 bis 1979 widmete sich Weber der damals avantgardistischen supramolekularen Chemie. Er blieb dazu in Vögtles Arbeitskreis, der im Jahr 1975 nach Bonn ans dortige Institut für Organische Chemie und Biochemie umzog. Die Vielfalt an Podanden, Cryptanden und Sphäranden bringt Weber ein summa cum laude und legt den Grundstein für seine späteren exzellenten Beiträge zu Forschung und Lehre.

Bei einem Forschungsaufenthalt von 1980 bis 1981 bei Barry Trost in Madison, USA, mit Nato-Stipendium widmete sich Weber der chiralen Katalyse. Zurück in Deutschland forschte er zunächst als wissenschaftlicher Assistent in Bonn und habilitierte sich im Jahr 1984 in supramolekularer Chemie. Gleichzeitig erhielt er

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