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Nachruf: Bernhard Fell (1929 – 2021)

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bernhard Fell (hier mit seiner Frau, gemalt von seiner Tochter) war „Mann der ersten Stunde“ beim Aufbau des Aachener Instituts für Technische Chemie.

Bernhard Fell wurde 1929 in Aachen – innerhalb der Gräben und Wälle der Stadt – als Sohn eines Eisenbahners (Stellwerksleiter) geboren. Er wuchs als Stammhalter zusammen mit einer älteren und einer jüngeren Schwester in einer gutbürgerlichen, katholischen Familie auf. Er besuchte in seiner Vaterstadt das traditionsreiche altsprachliche Kaiser-Karls-Gymnasium und hatte als Berufswunsch: Historiker oder Chemiker. Der Volkssturm blieb ihm als Fünfzehnjährigem wegen einer Scharlacherkrankung erspart. Nach Rückkehr aus der Evakuierung in der Dübener Heide machte er 1950 das Abitur und entschied sich für das Studium der Chemie, das er zügig und mit besten Noten mit dem Dr. rer. nat. abschloss. Zu seinen akademischen Lehrern zählten Robert Schwarz, Maria Lipp und Walter Maximilian Fuchs.

Als Friedrich Asinger 1959 dem Ruf als Leiter des Instituts für Technische Chemie der RWTH folgte und von Dresden nach Aachen übersiedelte, konnte er keine Mitarb

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