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„Mona Lisa der Reaktionskinetik“

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Vor 150 Jahren wurde Max Bodenstein geboren, der Begründer der klassischen Reaktionskinetik. Bei seinen kinetischen und thermodynamischen Untersuchungen der Chlorknallgasreaktion prägte er den Begriff „Kettenreaktion“. Ein wichtiger Förderer seiner Arbeiten war die Preußische Akademie der Wissenschaften, in die er im Jahr 1925 schließlich aufgenommen wurde.

Wie aus den Unterlagen des Akademiearchivs der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgeht, wurde Max Bodenstein in mehreren Stufen – wie es damals üblich war – zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Los ging es am 31. Juli 1924: Walther Nernst (1864 – 1941) und Fritz Haber (1868 – 1934) kündigten „für die nächste Klassensitzung einen Antrag an auf die Wahl eines ordentlichen Mitglieds.“1) Nach mehreren Sitzungsrunden kam es am 4. Dezember 1924 zur abschließenden Abstimmung im Plenum.2,3) Diese erbrachte für Bodenstein, der sich nach Überzeugung der Antragsteller „in der Vollkraft seines Schaffens befindet“, 40 weiße und eine schwarze Kugel, für die Annahme waren 30 weiße Kugeln nötig gewesen.

Das Preußische Staatsministerium bestät

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