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Moleküle im Bier!

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Coronajahre werden auch als harte Jahre in die Geschichte des Bierbrauens und -trinkens eingehen. Alle feucht-fröhlichen Festivitäten bis hin zum Oktoberfest mussten abgesagt werden, Lokale mussten schließen und ganze Fässer weggießen. Craftbrauereien ging die Kraft aus, und Zapfhähne lagen still. Jetzt kann mit Einschränkungen wieder in freier Wildbahn gezecht werden – aber es wird noch dauern, bis man unbesorgt mit dem Maßkrug anstoßen kann.

Wer sein Bier im Delta-Sommer dann ganz unspektakulär zu Hause oder mit etwas Mut und Hygienemaßnahmen in der Eckkneipe oder im nächstgelegenen Biergarten trank, konnte sich damit trösten, dass immerhin das 505 Jahre alte Reinheitsgebot der bairischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. völlig pandemieresistent ist. Schließlich hat dieser bahnbrechende Erlass auch den Dreißigjährigen Krieg überlebt und mehrere Seuchen. Auch wenn es, wie bereits an dieser Stelle erörtert, mit Verbraucherschutz ursprünglich wenig zu tun hatte – der stellte sich eher als Kollateralnutzen ein.1)

Doch dann ereilte die reinheitsgläubigen Biertrinker:innen in Bayern und im Rest der Welt die Schocknachricht: Lebensmittelanalytiker:innen de

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