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Meyer‐Galow‐Preis

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2017, Seite 38, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Der Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie geht an die Entwickler eines Additivs, das Motoren, Getriebe und Achsen effizienter und langlebiger macht.

Thorsten Bartels, Boris Eisenberg, Klaus Schimossek und Torsten Stöhr von Evonik Industries haben Kammpolymere als Schmierstoffadditive entwickelt: Die Makromoleküle bestehen aus einem Rückgrat mit Seitenketten aus je etwa 300 Kohlenstoffatomen. Bei hohen Temperaturen bilden sie Knäuel, die den Schmierstoff verdicken. Bei niedrigeren Temperaturen fallen die Knäuel zusammen und beeinflussen die Viskosität des Schmierstoffs kaum. Mit dieser nahezu temperaturunabhängigen Zähigkeit bleibt die Reibung zwischen sich bewegenden Metallteilen, etwa im Motor, im Getriebe oder in der Achse, gering. Dies verringert den Verschleiß und hält den Kraftaufwand für die Bewegung der Maschinenkomponenten niedrig. So lassen sich der Kraftstoffverbrauch senken und die Lebensdauer der Anlagen verlängern.

Der Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie ist mit 10 000 Euro dotiert. Er geht an Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum, die eine Innovation der Chemie in den Markt eingeführt haben. Überreicht hat die Auszeichnung die Präsidentin der

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