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Energie

Methanol aus Hüttengasen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

In einem Duisburger Stahlwerk läuft eine Demonstrationsanlage, welche die Abgase wiederverwendet und damit Kohlendioxidemissionen vermindert.

Das Fraunhoferinstitut Umsicht arbeitet im Projekt Carbon2chem daran, Methanol aus Hüttengasen herzustellen. Hüttengase entstehen bei der Stahlproduktion und enthalten etwa 44 Prozent N2, 23 Prozent CO, 21 Prozent CO2, 10 Prozent H2 und 2 Prozent Methan. Die Demonstrationsanlage lief zunächst mit CO2 und H2, dann wurden die Zufuhr an die Hüttengaszusammensetzung angepasst.

Die Demonstrationsanlage basiert auf einer Containeranlage mit Merkmalen einer Produktionsanlage: Kreislaufführung nicht umgesetzter Einsatzgase und Reaktorkühlung über einen Siedewasserkreislauf. Sie arbeitete zunächst mit Flaschengasen.

Ein digitaler Zwilling der Anlage (Abbildung rechts) ermöglicht es, die Anlage mit realen Hüttengasen so zu steuern, dass die Betreiber auf schwankende Randbedingungen wie Wasserstoffverfügbarkeit, Gasmengenströme und Gaszusammensetzungen reagieren können. Zudem lassen sich Wartungsarbeiten wie Katalysatorwechsel planen. Die Anlage a

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