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Mehr Licht durch orientierte Farbstoffmoleküle

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2016, S. 514-518, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Organische Leuchtdioden sind als Displaybestandteile mittlerweile etabliert. Damit sie auch am Leuchtmittelmarkt richtig Fuß fassen können, muss ihre Effizienz weiter steigen. Orientierte Farbstoffmoleküle können dabei ein Vorteil sein.

Eine kommerzielle Anwendung für Oleds sind Displays. Für die Raumbeleuchtung und seit kurzem auch für Automobile wird intensiv an Oleds geforscht. Neben den Kosten und der Lebensdauer ist vor allem die Effizienz bei der Umwandlung von elektrischer Energie in sichtbares Licht die entscheidende Größe, damit diese Technik von der Allgemeinheit akzeptiert wird. Dabei ist insbesondere die Auskopplung des Lichts aus dem Bauelement ein limitierender Faktor.

Als Maß für die Effizienz eines Bauelements dienen zwei Größen: entweder die abgestrahlte Lichtleistung pro zugeführter elektrischer Leistung in Lumen pro Watt oder die externe Quantenausbeute (EQE), das heißt die Zahl der emittierten Photonen geteilt durch die Zahl injizierter Ladungsträger, in Prozent. Letztere ist unabhängig von den spektralen Eigenschaften des emittierten Lichts.

Strahlende Dipole

Oleds sind Dünnschichtstrukturen (Abbildung 1) aus organischen Funktionss

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