Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Leuchtstoffe mit und ohne Seltene Erden

Nachrichten aus der Chemie, Juni 2026, S. 60-61, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Gruppe Markus Sutas stellt anorganische lumineszente photoaktive Materialien her, untersucht sie und versteht sie durch Rechenmodelle. Seine Forschung hilft beispielsweise, Displays und Thermometer zu entwickeln. Für seine Forschung erhielt Suta vor kurzem den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis der GDCh und den Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie.

Anorganische lumineszente Materialien finden wir überall im Alltag: in LEDs, Smartphone oder Bildschirmen. Eingesetzt werden sie auch für medizinische Bildgebung in Computer- oder Positronenemissionstomographen, biologische Markierungen oder lichtbasierte Temperatursensoren. Sie enthalten Seltene Erden, die die USA und die EU vor allem aus China importieren – was sie wirtschaftlich abhängig macht. Das Ziel unserer Forschungsgruppe ist es, Seltenerdmetall-freie Leuchtstoffe zu entwickeln und dabei den Ansprüchen der Anwender zu genügen. Am wichtigsten dabei: heller Leuchtstoff auch bei höheren Temperaturen, hohe Farbechtheit und in einer LED niedrigere Abklingzeiten. Wir arbeiten außerdem an Modellen, um Leuchtstoffe zu finden, die sich als Thermometer eignen, deren Messbereich bis hunderte Grad plus und minus reicht.

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Wissenschaft + Forschung

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