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Kulturwandel für den Erfolg

Nachrichten aus der Chemie, November 2015, Seite 1094, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

In der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind unternehmensinterne und -externe Innovationshemmnisse etwa gleich stark. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Consult und der Unternehmensberatung Santiago für den Verband der Chemischen Industrie (VCI).

In Unternehmen mit mehr als 20 000 Mitarbeitern zeigt die Studie als größtes internes Hemmnis, dass es zu wenige Freiräume für neue Ideen gibt; in kleineren Unternehmen mangele es an Risikobereitschaft. Marijn Dekkers, Bayer-Chef und VCI-Vorsitzender, rät zu mehr Experimenten und dazu, “den Blick nicht allein auf das Scheitern zu verengen”. Neben einer besseren internen Fehlerkultur findet er externe Kooperationen hilfreich — etwa mit Start-ups. Dekkers denkt dabei an die USA, wo es “um die Spitzenuniversitäten und Forschungsinstitute nur so von Start-ups wimmelt”.

Externe Kooperationen seien zudem oft schwer durchzusetzen, denn der Forschungsleiter habe gute Argumente, das Budget dafür intern zu verwenden. Dann braucht es für Dekkers “Disziplin, ihm dieses Geld nicht zu geben”. Nur so zwinge man die Organisation zu einem externen Fokus.

Zu starke Regulierung und Bürokratie,

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