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Künstliche Ionenkanäle trennen Lithium ab

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2024, S. 48-51, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Forschende der Chinese Academy of Sciences haben aus Kronenethern einen künstlichen Ionenkanal hergestellt. Dazu lagerten sie 1-Aza-15-Krone-5 in die Schichtstruktur von Zinkhydroxidnitrat ein. Die Kronenethermoleküle ordnen sich parallel zueinander in der Schichtstruktur an und bilden Kanäle mit einem freien Durchmesser von unter 5 Å. Der verwendete Kronenether lässt selektiv Lithiumkationen passieren. Aus künstlichem Meerwasserm, das neben Li Na, K, Ca und Al in üblichen Konzentrationen (Na: 0,5 mol L–1, Li: 25 μmol L–1) enthielt, filterten die Ionenkanäle Lithiumionen im Verhältnis Li:Na = 1422:1 heraus. Aus dem Kronenether-Zinknitrat-Komposit ist das Lithium einfach abzutrennen. Die Methode ist nicht nur interessant, um Li aus Gewässern zu extrahieren, sondern mit bestimmten Kronenethern auch Schwermetalle. CH

  • Angew. Chem. Int. Ed., doi: 10.1002/anie.202316161

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