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Kristallographie-Paper aus einer Mühle

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mindestens 800 Veröffentlichungen, die zwischen 2017 und 2022 in Kristallographie- und Chemiezeitschriften erschienen sind, scheinen aus ein und derselben Fälschungswerkstatt zu stammen. Sie enthielten mehrfach die gleichen Grafiken, die Methodenteile seien unklar und die Literaturangaben verwiesen auf irrelevante Veröffentlichungen, wie David Bimler von der Massey-Universität in Neuseeland berichtet. Nach seinen Recherchen hat sich die Fälschungswerkstatt (im Englischen als Papermill bezeichnet) auf Artikel über metallorganische Gerüstsubstanzen und deren Anwendung in der Medizin spezialisiert. Die Autoren der als Fälschungen erkannten Veröffentlichungen arbeiten allesamt an chinesischen Kliniken, an denen Wissenschaftler eine bestimmte Zahl Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften für ihren nächsten Karriereschritt brauchen.

doi: 0.21203/rs.3.rs-1537438/v1

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