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Korrespondenz

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

§ Die „Korrespondenz“ veröffentlicht Briefe an die Redaktion. Gedruckt und online steht sie allen Lesern der Nachrichten aus der Chemie offen. Bitte senden Sie Ihre Zuschrift mit einem Umfang von maximal 1500 Zeichen als E-Mail an: nachrichten@gdch.de. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Kampfbegriffe führen nicht zu einer sachlichen Diskussion

Der „Meinungsbeitrag“ „Scientists must resist cancel culture“ von Anna Krylov, Jay Tanzman, Gernot Frenking und Peter Gill [Nachr. Chem. 2022, 70(2), 12] hat mich sehr verwundert. Trägt dieser Artikel dazu bei, über Inhalte zu streiten? Meine Antwort dazu ist leider eine klares „Nein“. Meine Einschätzung ist es, dass gerade Kampfbegriffe aus dem politischen Diskurs wie „cancel culture“ oder „Zensur“ eben nicht zu einer sachlichen Diskussion führen.

Noch schwieriger finde ich, dass in dem Artikel alle Personen, die sich beispielsweise kritisch zur Veröffentlichung Hudlický in der Angewandten Chemie geäußert haben als „Mob“ bezeichnet werden. Allein dadurch wird bereits zum Ausdruck gebracht, dass man keinen Diskurs möchte, sondern Diffamierung. Die meisten Beiträge, die ich

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