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Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

E-Fuels „Pro und Contra“

Als ein Kenner beider Welten – Chemie und Motorentechnik – gebührt der Stellungnahme von Robert Schlögl [Nachr. Chem. 2021, 69(6), 8] eine uneingeschränkte Beachtung. Nicht überzeugt haben mich einige der Contra-Argumente von Gerhard Kreysa [Nachr. Chem. 2021, 69(6), 9].

Wasserstoff – übrigens auch ein E-Fuel – weckt Begehrlichkeiten bei unterschiedlichsten Sektoren im stationären Bereich, sodass sich eine Anwendung in der Mobilität wegen des Aufbaus einer sehr teuren Logistik und der Entwicklung neuer Antriebe als unwirtschaftlich erweisen wird. Chemie, Stahlherstellung und Ölraffinerien besitzen im Gegensatz zur Mobilität keine Alternativen zu H2. Der Einsatz von grünem H2 in der Raffinerie besitzt das Potenzial, den CO2-Fußabdruck von Bestandsfahrzeugen (davon zirka 45 Millionen allein in Deutschland) um 3% zu reduzieren [Nachr. Chem. 2021, 69(3), 24]. Diese Maßnahme ist deutlich schneller wirksam als der direkte Einsatz von H2 als E-Fuel. In einem zweiten Schritt kann durch Hydrierung der ungesättigten Komponenten des Rohöls die Qualität der Raffineriekraftstoffe an die der synthetischen Kraft

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