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Kommunikation

Wer ist die „breite Öffentlichkeit“?

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wer Forschung öffentlich vermitteln möchte, muss sich über seine Ziele im Klaren sein und seine Zielgruppen kennen.

Im Dezember 2021 titelte die Bild-Zeitung „Die Lockdown-Macher“, darunter die Porträts dreier Wissenschaftler:innen, die sich in der Coronapandemie mit ihren Forschungsergebnissen zu Wort gemeldet hatten. Es folgte ein Aufschrei in der Wissenschaft. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen rief „zu mehr Sachlichkeit in Krisensituationen” auf, betonte die Relevanz wissenschaftlicher Erkenntnisse und forderte, Wissenschaftler:innen müssten ihre Einschätzungen frei öffentlich äußern können.1)

Gelungen ist dies in den Augen vieler innerhalb von Wissenschaft und Forschung mit dem Podcast Coronavirus-Update von NDR Info mit Christian Drosten und später Sandra Ciesek. Der Podcast thematisierte immer wieder wissenschaftliche Methoden, das Vorgehen in der Forschung sowie die Vorläufigkeit und Unsicherheit von Erkenntnissen.

Die beiden Beispiele zeigen, dass Fragen zu Wissenschaftskommunikation und der Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft beachtet werden. Die Diskussion darüber ist nicht neu. In Deutschland wird sie seit dem Jahr 1999 v

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