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Klein, übersehen und unreguliert

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Neuwald und Kolleg:innen analysierten Wasser für die Trinkwassergewinnung auf bislang wenig untersuchte kurzkettige perfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) – darunter etwa Hexafluoroisopropanol, Bis(trifluoromethylsulfonyl)imid und Tris(pentafluoroethyl)trifluorophosphat. Die extrem kurzkettigen Verbindungen Trifluoressigsäure, Perfluoropropanoat und Trifluoromethansulfonat machten in sämtlichen Proben 98 % der Gesamtmasse der untersuchten PFAS aus. Diese Verbindungen werden bei den zurzeit üblichen Summenparametern Adsorbable Organic Fluorine (AOF) und Total Oxidizable Precursor (TOP) nicht erfasst, erfüllen aber die vom Umweltbundesamt vorgeschlagenen Kriterien für persistente, mobile und toxische oder sehr persistente und sehr mobile Stoffe. Bei der Trinkwasseraufbereitung sind sie sehr schwer zu entfernen. GeD

  • Environ. Sci. Technol. 2022, doi: 10.1021/acs.est.1c07949

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