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Klebstoffe aus Wegwerfwindeln

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wie McNeil und Mitarbeiter zeigen, lohnt es sich, superabsorbierende vernetzte Polymere aus Windeln in einem offenen Kreislauf zu recyclen. Denn damit lassen sich Klebstoffe herstellen, die in fast allen Kriterien der Ökobilanz erdölbasierte Produkte übertreffen. Die vernetzten Polyacrylate werden zunächst einfach in 0,8 m Schwefelsäure bei 120 °C hydrolysiert, wobei Polyacrylsäure entsteht. Diese wird mit Ultraschall behandelt, um die Kettenlänge und damit die künftigen Klebeeigenschaften einzustellen. Quantitative Veresterung liefert die Klebstoffkomponente Poly(2-ethylhexylacrylat). Dieses Protokoll senkt verglichen mit dem klassischen industriellen Weg zur Poly(2-ethylhexylacrylat)herstellung das Treibhauspotenzial um 15 % und den kumulativen Energiebedarf um 19 % (22 und 25 % ohne Ultraschall). Solche Techniken würden die Windelentsorgung auf Mülldeponien oder durch Verbrennung verringern. GD

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