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KI wertet Spektren aus
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Das neue KI-basierte Verfahren SECS schlägt aus Rohdaten von NMR-, IR- und Massenspektrometrie binnen Minuten Molekülstrukturen vor und bewertet, für wie plausibel es seine eigene Lösung hält. Entwickelt haben es Forschende der Universität Jena, des Helmholtz-Zentrums Berlin und des Softwareunternehmens Zakodium.
Das KI-Modell nutzt zwei Verfahren: Erst lernt es, Spektren und Molekülstrukturen in eine gemeinsame mathematische Darstellung zu überführen, genannt Embedding-Vektor. Anschließend schlägt die KI Moleküle aus einer Datenbank vor, die gut zu den Spektren passen. Ein Algorithmus verfeinert dann diese Treffer, indem er etwa Bindungen bricht oder Atome ergänzt – und immer wieder prüft, ob die neuen Moleküle besser zu den Messdaten passen.
Zum Lösen reichen SECS häufig eindimensionale NMR-Spektren, mehrdeutige Spektren verlangen jedoch nach weiteren Arten von Spektren, beispielsweise IR-Spektren. Laut Coautor Kevin Jablonka kann das Verfahren auch mit verunreinigten Protonen-NMR-Spektren umgehen. Die Methode findet der Studie zufolge in 82
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