Gesellschaft Deutscher Chemiker
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Karrierekolumne

Wo Vielfalt zu erwarten ist

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Wo ist die Diversität Ihrer Kolleg:innen höher: an der Hochschule oder in einem typischen Industriebetrieb?“ frage ich in die Runde eines Karriereworkshops. Ich erkenne an den Gesichtern, dass alle die Frage zu einfach finden. Nach einer Pause erbarmt sich Xavier: „In meinem Projekt arbeite ich mit Igor, Pranoti und Ah Lam zusammen. Meine Freundin arbeitet in der Industrie mit Max, Klara und Christian im Team. Das sind die Rohdaten; wo es diverser ist, weiß ich auch nicht.“ Wenn wir es bei der geografischen Abstammung belassen, hat Xavier recht: Bis auf Start-ups aus der Uni und einigen wenigen Großkonzernen, deren Teams tatsächlich so international sind, wie das Marketing uns verspricht, bietet die Uni ein internationaleres Umfeld. Ich hake nach: „Diversität ist aber ein breiterer Begriff. Wie sieht es denn mit den anderen Aspekten aus?“ Es gibt ja noch Interdisziplinarität, Bildungsgrad oder Alter.

Wenn Sie Ihr Forschungsprojekt an der Uni als interdisziplinär bezeichnen, dann arbeiten Sie als Chemikerin beispielsweise mit einem Biologen oder einer Physikerin zusammen. In der Industrie wird das schlagartig breiter. Stellen Sie sich die intellektuelle Herausforderung vor

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