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Karlsruher Forschungsfabrik

Nachrichten aus der Chemie, Dezember 2022, Seite 52, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Prozesse gestalten und überinstrumentieren: So lernt die künstliche Intelligenz schnell und empfiehlt, wie Prozesse richtig einzustellen sind.

Mit künstlicher Intelligenz (KI) wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Fraunhofer-Gesellschaft die Zeit verkürzen, bis Produkte auf den Markt kommen. Der systematische Einsatz von KI soll Prozessanpassungen kostengünstiger und schneller machen.

Anhand der Herstellung faserverstärkter Kunststoffbauteile, etwa für Automobile, will das Team zeigen, wie KI-Methoden die Prozessreife und die Produktqualität in kurzer Zeit und im laufenden Betrieb steigern. Dafür stattet das Team den Produktionsvorgang mit Aktuatoren und Sensoren aus – zum Beispiel mit Robotern und zusätzlichen Messinstrumenten. Dies nennt sich „überinstrumentieren“.

So erfassen sie möglichst viele Informationen wie Temperaturen, Drücke oder Kräfte. Ein selbstlernendes Modell identifiziert dann die Größen, die zur Prozesskontrolle nötig sind. Damit dies nicht für jeden Prozess wiederholt werden muss, wollen die Forschenden die Erkenntnisse verallgemeinern und einen Baukasten entwickeln, der sich für ähnliche Prozesse

Industrie + Technik

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