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In Tropfen gemessen

Nachrichten aus der Chemie, November 2015, S. 1098-1100, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ein Tumor im Körper gibt kontinuierlich DNA in das Blut ab. Da die abgegebene DNA-Menge proportional zur Größe des Tumors ist, kann man durch Messungen der DNA-Menge die Tumorgröße genau bestimmen; die Untersuchung erfordert lediglich eine Blutprobe, aufwendige und mit Strahlenbelastung verbundene Untersuchungen wie Computertomographie entfallen. Daher benötigt die therapiebegleitende klinische Diagnostik Verfahren, die einzelne DNA-Moleküle zählen und auch große Mengen von DNA-Molekülen genau quantifizieren.

Die seit Jahrzehnten bewährte Methode der Polymerasekettenreaktion, PCR, weist DNA nach, indem sie die Moleküle exponentiell vervielfältigt und dabei ein Fluoreszenzsignal generiert. Quantitativ wird die Methode erst durch Standards mit bekannter Konzentration der gesuchten DNA-Moleküle (qPCR). Allerdings lässt sich die Zahl an DNA-Molekülen nur grob schätzen, eine genaue Quantifizierung ist mit qPCR nicht möglich.

Digitale PCR

Das Problem der genauen Quantifizierung löst die digitale PCR.1,2 Dabei wird die zu untersuchende Probe zusammen mit den entsprechenden Bioreagenzien auf mehrere tausend Reaktionsgefäße aufgeteilt. Enth

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