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Herkunft von Nobelpreisträgern

Nachrichten aus der Chemie, November 2018, Seite 1087, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die meisten Chemienobelpreisträger kommen aus den USA. Deutschland liegt an zweiter Stelle.

Die 180 Wissenschaftler, die jemals einen Chemienobelpreis erhielten, stammen aus 37 Ländern. 76 der Laureaten, das sind die meisten, arbeiteten in den USA, als sie die Nachricht des Nobelpreiskomitees erreichte. 54 von ihnen sind auch in den USA geboren.

Dann folgt Deutschland: 31 arbeiteten hier zur Zeit der Auszeichnung, allein 11 an einem Max-Planck-Institut. 25 Nobelpreisträger sind in Deutschland geboren, allerdings verließen einige bereits in frühen Stadien ihrer Karriere ihre Heimat; jüngstes Beispiel ist der Biophysiker Joachim Frank, der im letzten Jahr ausgezeichnet wurde: Er begann im Jahr 1972 als Postdoc am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, ging 1973 nach Cambridge, UK, und forschte ab 1975 in den USA.

Das Vereinigte Königreich steht mit 26 Nobelpreisträgern, die dort geboren sind, und 30, die dort arbeiteten oder noch arbeiten, an dritter Stelle.

Aus Südamerika stammt kein einziger Chemienobelpreisträger. Nur drei wurden in Afrika geboren: der Ägypter Achmed Zewail, Nobelpreisträger des Jahres 1999, die ebenfalls in Ägypt

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