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Hauptgruppenelementbasierte Lewis‐Supersäuren

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Lange haben Bor- und Aluminiumverbindungen die Chemie der Lewis-Supersäuren dominiert. Inzwischen bearbeiten Forschungsgruppen auch Lewis-Supersäuren aus den Elementen der Gruppen 13 bis 15. Eine Übersicht über deren Reaktivität und Anwendungsgebiete.

Nach Gilbert Newton Lewis‘ Definition aus dem Jahr 1923 gehören zu den Lewis-aziden Verbindungen Protonen, Metallkationen, Verbindungen mit unvollständigem Elektronenoktett, Halogenide mit ungesättigter Koordination, Moleküle mit polarisierten Doppelbindungen und elektronenarme π-Systeme (Abbildung 1).1,2)

Bildung eines Lewis-Säure-Base-Addukts und Beispiele für Lewis-Säuren. LS: Lewis-Säure, LB: Lewis-Base, AM: Alkalimetall, EAM: Erdalkalimetall, M: Metall, X: Halogenid.

Bei den klassischen Lewis-Säuren gilt Antimonpentafluorid SbF5 häufig als stärkste Lewis-Säure, wobei sich die Lewis-Azidität experimentell und theoretisch bestimmen lässt (Tabelle).3) Allerdings gibt es für die Bestimmung der Lewis-Säurestärke keine universelle Skala, da die Affinität einer Lewis

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