Nachruf
Hansjörg Sinn (1929 – 2025)
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Hansjörg Sinn, geboren im Jahr 1929 in Ludwigshafen, studierte Chemie und Physik in Mainz, Innsbruck und Bonn. Er promovierte 1956 an der TH Braunschweig und habilitierte sich 1961 an der TU München über Katalyse bei Polymerisationsverfahren. Dieses Thema sollte ihn sein ganzes Berufsleben interessieren und beschäftigen.
Nachdem er an das Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Hamburg berufen wurde, diente er der Universität 30 Jahre lang, 1969 bis 1970 als Rektor, 1970 bis 1974 als Vizepräsident, und der Stadt Hamburg 1978 bis 1985 als Senator für Wissenschaft und Forschung. Er trieb in seinen Funktionen den Auf- und Ausbau der naturwissenschaftlichen Institute voran, darunter der Neubau des Gebäudes für Makromolekulare Chemie.
Er erhielt fachliche Auszeichnungen, unter anderem die Hermann-Staudinger-Medaille der GDCh im Jahr 1974. Zahlreiche Wissenscha
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