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Gurgeltests an der Universität

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Konstanzer Wissenschaftler haben ein PCR-Testverfahren entwickelt, und die Universität hat es zum Wintersemester 2020/2021 eingeführt. Die Hintergründe erläutert Daniel Dietrich vom Fachbereich Biologie.

Bevor Studierende der Universität Konstanz ihre Praktikumsplätze einnehmen, gurgeln sie mit destilliertem Wasser. Erst wenn der RT-PCR-Test [diese Nachrichten S. 38] der Rachenspülung keine Sars-CoV2-RNA nachweist, beginnen sie mit der Laborarbeit. Die PCR übernehmen Doktoranden mit entsprechender Erfahrung. Wie viel Arbeit bedeutet es für sie?

Da sich zahlreiche Promovierende freiwillig beteiligen, sind das weniger als drei Stunden pro Person und Monat. Die Doktorand:innen werden vor ihrem Einsatz im Umgang mit potenziell infektiösen Proben und in der Arbeit im Sicherheitslabor geschult. Bei wöchentlich mehreren Tausend Proben ist die Logistik für Probenabgabe, Codierung und Übergabe ans Testlabor nicht zu unterschätzen. Das übernehmen zum größten Teil studentische Hilfskräfte. Das Testlabor und die dort arbeitenden Doktoranden stehen unter der Aufsicht eines erfahrenen Wissenschaftlers, der für Qualitätssicherung und Übermittlung der Ergebnisse zuständig is

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