Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Gründen, fördern, forschen

Nachrichten aus der Chemie, September 2026, Seite 50, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Maren Bulmahn, mb@mb-recherche.de Stefanie Schneider

Fusionsenergie fördern | Mit dem Programm „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ will das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Fusionskraftwerke fördern. Verglichen mit Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen gibt es bei der Fusion keine CO2-Emissionen; zudem entstehen geringere Mengen langlebiger radioaktiver Abfälle als bei der Kernspaltung. Es soll drei Fusionshubs geben: den Hub für Laserfusion im hessischen Biblis, den für Magnetfusion bei München sowie den für Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung in Karlsruhe. Das BMFTR zahlt zunächst 125 Millionen Euro für die drei Hubs; insgesamt hat die Bundesregierung mehr als 2 Milliarden Euro für die Fusionsforschung eingeplant.

Für weitere Forschungsansätze in der Fusion ist die nächste Einreichungsfrist am 31. Oktober. MB

Zur Programm-Website: t1p.de/cumas

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