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Fluor kapert Cofaktor

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Peng und Mitarbeiter beschreiben den enzymatischen Einbau von Fluoromethylgruppen. Wie sich zeigte, akzeptiert eine Methylhalogenid-Transferase auch FCH2I als Substrat und fluoromethyliert damit S-Adenosylhomocystein. Das dabei entstehende „F-SAM“, ein Analog des Methylierungs-Cofaktors SAM, ist zwar zu instabil für eine Isolierung, lässt sich aber in situ weiter umsetzen. Von acht getesteten Methyltransferasen akzeptierten fünf den neuen Cofaktor F-SAM und fluoromethylierten damit O-, C- und N-Nukleophile. Nach Vermutung der Autoren ist eine hohe Umsatzgeschwindigkeit nötig, um dem Zerfall des F-SAM zuvorzukommen. Die neue Methode erweitert den noch kleinen Baukasten an fluoreinbauenden Enzymen. HK

  • Angew. Chem. Int. Ed. 2021, doi:

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